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Das Märchen vom ADHS-Kind

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50 sanfte Möglichkeiten, das Verhalten Ihres Kindes zu verbessern ohne Zwang und ohne Pharmaka

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'Das Märchen vom ADHS-Kind' stellt die fälschliche Diagnostizierung von Millionen von Kindern mit der sogenannten Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und den übermäßigen Gebrauch psychoaktiver Medikamente zur Behandlung von Hyperaktivität in Frage. Nach Auffassung des Autors sind viele der Verhaltensweisen, die als ADHS bezeichnet werden, in Wahrheit aktive Reakionen eines Kindesauf komplexe soziale, emotionale und erzieherische Einflüsse. Wenn Eltern an den Ursachen der Probleme arbeiten, statt Symptome mit potentiell schädlichen Medikamenten und durch Verhaltensveränderungsprogramme nur zu überdecken, können sie ihren Kindern zu mehr Lebensqualität verhelfen. Zu den vom Autor empfohlenen fünfzig 'drogenfreien' Strategien zur Überwindung der Aufmerksamkeits- und Verhaltensprobleme von Kindern zählen Maßnahmen zur Stärkung der Selbstachtung und zur optmalen Förderung von Vitalität und Kreativität. Außerdem enthält sein Buch Checklisten, mit deren Hilfe Leser die für ein bestimmtes Kind besten Interventionen finden können sowie Hinweise auf eine Fülle von Ressourcen, Büchern und Organisationen, die für die Anwendung der fünfzig beschriebenen Strategien eintreten. "Das vor Ihnen liegende Buch hat eine generell positive Sichtweise über Kinder und das Lernen. Es vertritt die These, daß Kinder, die unter Aufmerksamkeits- und Verhaltensproblemen leiden, in ihrem Kern völlignormale und gesunde menschliche Wesen sind, die nicht unter einer medizinischen Störung leiden. Der Leser sollte jedoch wissen, daß ich in meinem Buch nicht behaupte, es gäbe keine unkonzentrierten, hyperaktivenoder impulsiven Kinder. Es geht mir vielmehr darum, daß das ADHS-Konzept nicht sehr hilfreich dafür ist, solche Verhaltensweisen zu verstehen; es hindert uns nämlich daran, ein Kind in seiner Ganzheit zu wahrzunehmen. Ich bin auch nicht grundsätzlich dagegen, Kindern unter bstimmten Voraussetzungen Medikamente zu geben. Ich denke jedoch, daß Eltern ein Recht darauf haben, über alle Alternativen Bescheid zu wissen, die ihren 'auffälligen' Kindern helfen können, im Leben erfolgreich zu sein." - Thomas Armstrong

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Details

Art des Produktes Taschenbuch / kartoniert
EAN / ISBN 9783873874947
Autor Armstrong, Thomas
Verlag Junfermann
Seitenanzahl 315
Erscheinungsdatum 09.09.2002
Leseprobe Der ADHS-Mythos: Falls Ihnen eines der vielen von Ärzten, Psychologen oder besorgten Eltern geschriebenen neuen Bücher über ADHS in die Hände fällt, werden Sie wahrscheinlich feststellen, daß darin versucht wird, Sie zum Glauben an das ADHS-Märchen zu bekehren. Man drängt Sie zur Annahme, bestimmter Überzeugungen bezüglich der Verhaltens- und Aufmerksamkeitsprobleme einer spezifischen Gruppe von Kindern. Bevor wir einige der mit dieser Perspektive verbundenen Probleme untersuchen, möchte ich diesen Mythos kurz beschreiben: ADHS ist eine neurologische Störung, wahrscheinlich genetischen Ursprungs, die 3-5 Prozent aller amerikanischen Kinder (insgesamt etwa zwei Millonen Kinder) befällt. Die Zahl der Jungen die unter dieser Störung leiden, ist signifikant höher als die der Mädchen, doch da das Problem heute immer häufiger auch bei Mädchen entdeckt wird, basiert die bisherige Annahme, ADHS trete bei Mädchen seltener auf, wohl teilweise darauf, daß das Problem bei ihnen nicht entdeckt wurde. ADHS hat drei charakteristische Merkmale: Hyperaktivität (z.B. Herumzappeln, übermäßiges Laufen und Klettern, Verlassen des Arbeitsplatzes im Klassenraum), Impulsivität (z.B. ungefragtes Herausplatzen mit Antworten während des Unterrichts, Unterbrechen anderer Schüler, nicht abwarten können, bis man an der Reihe ist), und Unaufmerksamkeit (z.B. Vergeßlichkeit, Desorganisiertheit, Verlieren von Gegenständen, Flüchtigkeitsfehler). Zur Zeit unterscheidet man bei Kindern drei Arten von ADHS-Fällen: eine Gruppe, die in stärkerem Maße hyperaktiv/impulsiv ist, eine zweite, bei der die Unaufmerksamkeit dominiert, und eine dritte, bei der alle drei genannten Charakteristika miteinander verbunden sind. Es gibt keine Laboruntersuchungen zur Diagnose dieser Störung. Die Beurteilung erfolgt aufgrund eines Inerviews mit Eltern, Kindern und Lehrern, einer gründlichen medizinischen Untersuchung und des Einsatzes spezieller Meßverfahren zur Verhaltensbeurteilung sowie durch Leistungstests. Eine Methode zur definitiven Heilung von ADHS ist bisher nicht bekannt, doch läßt sich das Problem meist erfolgreich mit psychoaktiven Medikamenten behandeln (gewöhnlich Methylphenidat-hydrochlorid, allgemein unter dem Namen Ritalin bekannt, jedoch auch mit anderen Mitteln, darunter Psychostimulanzien, Antidepressiva und Antikonvulsiva), sowie durch Verhaltensmodifikation, eine speziell strukturierte Klassensituation, spezielle Instruktion der Eltern sowie nötigenfalls Beratungssitzungen. Eine konkrete Ursache für ADHS ist nicht bekannt, doch vermutet man zur Zeit, daß biochemische Unregelmäßigkeiten in den für Aufmerksamkeit, Planung und motorische Aktivität zuständigen Hirnbereichen das Auftreten der Störung beeinflussen. Kinder, die unter ADHS leiden, können in der Schule große Schwierigkeiten haben, unter einem schwachen Selbstwertgefühl leiden, sich im Umgang mit Gleichaltrigen schwertun und zu Hause Probleme mit der Anpassung an Regeln haben, was oft Konflikte mit den Eltern nach sich zieht. Einige ADHS-Kinder leiden außerdem unter Lernstörungen, Verhaltensstörungen (destruktivem und/oder antisozialem Verhalten), Tourette-Syndrom (einer Störung, für die unkontrollierbare verbale "Tics" charakteristisch sind) und oder starken Stimmungsschwankungen einschließlich Depression und Angst. Bei manchen Kindern scheint ADHS um die Zeit der Pubertät zu verschwinden, doch besteht bei der Hälfte der Diagnostizierten die Gefahr, daß die Störung lebenslang bestehen bleibt.
Produkttyp Buch

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